Leider ergab eine Revision der Faktoren, dass im Bereich des PKV-Standardtarifs zahlreichen Leistungen der falsche Multiplikationsfaktor zugeordnet war. Ich bitte dies zu entschuldigen. Die Faktoren wurden umfassend geprüft und korrigiert.

In den Dienstleistungspaketen BIS.100 und BIS.200 wurden die Kostenträger und Steigerungsfaktoren gründlich überarbeitet.

Der ehemalige Kostenträger „Bundesgrenzschutz“ wurde in zwei Gruppen aufgespalten „Bundespolizei_ambulant“ und „Bundespolizei_stationär“. Dies wurde notwendig, weil hier unterschiedliche Steigerungsfaktoren zum tragen kommen.

Fur den Kostenträger Knappschaft wurden die Leistungen des Kapitels E „physikalisch-medizinische Leistungen“ mit den entsprechenden Faktoren versehen, da diese für entsprechende Fachärzte im Krankenhaus anstelle der Leistungen des Katalogs S abgerechnet werden dürfen.

Bezieher des Dienstleistungspakets BIS.200 müssen die ebenfalls angepassten Schlüsseltabellen ebenfalls herunterladen.

KBV und PKV haben sich auf einen Vergütungsvertrag auf der Basis des § 75 Abs. 3a und 3b SGB V geeinigt. Danach sinken die Steigerungsfaktoren im Basistarif der Privaten Krankenversicherung von 1,16 bzw. 1,8 auf 0,9 bzw. 1,2.

  • Leistungen des Abschnitts M (Labor) sowie Leistungen nach Nr. 437 (Labor bei stationärer Intensivbehandlung) dürfen mit dem maximalen Multiplikator 0,9 abgerechnet werden.
  • Leistungen der Abschnitte A (Gebühren in besonderen Fällen), E (Physikalisch-medizinische Leistungen) und O (Strahlendiagnostik, Nuklearmedizin, Magnetresonanztherapie und Strahlentherapie) werden mit dem einfachen Satz vergütet.
  • Für alle übrigen Leistungen gilt: 1,2facher Satz.

Die neuen Faktoren gelten ab 1. April 2010.