Kommentare zur GOÄ gibt es zahlreich. Wollen Sie wissen, wie private Krankenversicherer Abrechnungen beurteilen? Zu ausgewählten Themen finden Sie die PKV-Kommentierungen hier:

Praxisrelevante Analogbewegen
Hirnstimulation
Bauchchirurgische Leistungen
Fußchirurgie
Schultergelenkchirurgische Operationen
Interventionsleistungen an der Wirbelsäule

Die „Deutsche Ärztezeitung“ geht in ihrer heutigen Ausgabe auf eine im neuen Hausarzt-EBM versteckte Abrechnungsfalle ein: hier nachzulesen.

Meine Meinung dazu: eine Regel sollte klar, einfach, gerecht und verständlich sein. Fallenstellen und andere „Tricksereien“ fördern Missmut und Verdrossenheit.

Stoßwellen werden seit den 90er-Jahren auch bei der Behandlung orthopädischer Beschwerden erfolgreich eingesetzt. Mit dieser Methode werden unter anderen der sogenannte Tennisarm (-ellenbogen), Kalkschultern oder Entzündungen des Fersenbeins (mit oder ohne Fersensporn) behandelt. Diese Erkrankungen sind mitunter sehr schmerzhaft und langwierig. Aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Wirksamkeitsstudien hat diese Therapieform es jedoch bis heute nicht geschaft, Bestandteil des Leistungskatalogs der GKV zu werden (siehe auch weiterführende Links am Ende dieses Beitrags). Hier wird weiterhin die konventionelle Therapie mittels schmerzstillender Medikamente, Injektionen, Physio- oder Hydrotherapie gepflegt. Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung, die dies nicht (mehr) wollen, müssen die Behandlung mittels Stoßwellen aus eigener Tasche zahlen. Über die Kosten der Behandlung gehen die Auffassungen weit auseinander. (mehr …)

mit freundlicher Genehmigung von Rechtslupe Informationsdienste UG (haftungsbeschränkt)

Mit Rechtsfragen zum Abrechnungsbetrug eines privatliquidierenden Arztes für nicht persönlich erbrachte Leistungen hatte sich aktuell der Bundesgerichtshof zu befassen:

Nach Ansicht des Bundesgerichtshof täuschte der angeklagte Arzt die Patienten über das Vorliegen der den geltend gemachten Zahlungsanspruch begründenden Tatsachen. Eine damit zugleich behauptete Zahlungspflicht bestand indes nicht. Die Patienten irrten entsprechend. (mehr …)