GOÄ


Die UV-GOÄ, gültig ab 1. 10 2019 wurde sowohl als XML als auch als Tabellenset aktualisiert und kann abgeholt werden.

Im Laufe des Montag stellte sich endgültig heraus, dass der Kohlhammer Verlag erst sehr zeitnah zum Inkrafttreten Kontrolldaten für den DKG-NT bereit stellen wird. Das aktuelle Update umfasst also lediglich die Daten der UV-GOÄ. Die Sach- und Vollkosten nach DKG-NT werden nachgereicht, sobald Daten zur Qualitätskontrolle vorliegen. Informationen hierzu in diesem ServiceBlog.

Die jährliche Anpassung der UV-GOÄ und der Nebenkostentarife zum 1. Oktober steht ins Haus. Nachdem in 2017 die Deutsche Krankenhausgesellschaft mit einem Monat Verzögerung die Anpassung des DKG-NT vornahm, klappte diese in 2018 wieder synchron zum Inkrafttreten des BGT.

Dieses Jahr zeichnet sich für den DKG-NT ein sehr knapp bemessenes Veröffentlichungsfenster ab – mit anderen Worten, die Daten für den DKG-NT liegen aktuell noch nicht vor und müssen kurzfristig (und hoffentlich rechtzeitig) zum 1.10. nachgereicht werden. Soweit es sich aus den veröffentlichten Beschlüssen eindeutig ergab, wurden die entsprechenden Werte rechnerisch ermittelt (Sachkosten +3%) – Unklarheit besteht bezüglich der Vollkosten.

Die neuen Werte der UV-GOÄ und des BGT wurden erfasst und können ab Montag (9. September) abgerufen werden.

Zum 1. Juli wird die Bewertung der Leistungen des Kapitels S I angepasst.
Die Aktualisierung wurde in die Leistungspakete BIS.10 und BIS.200 eingepflegt und kann abgerufen werden.

Zur Klarstellung einer Anzahlbedingung wurde der Regelkontext der GNR 3550 auf den Key „13“ (= aus dem selben Probenmaterial) geändert.

Die EBM-Daten (bundeseinheitlich und regional) für das 3. Quartal 2019 können abgerufen werden.

In der GOÄ wurde im Kapitel C VI eine Grundleistungsregel korrigiert:
der Zuschlag nach GNR 404 ist nun auch für die GNR 424 ohne Fehlermeldung ansetzbar.

Die Tarife der Krankenhaussachleistungen in Katalog S I werden zum 1. $. 2019 angehoben.

Die DL-Pakete BIS.100 und BIS.200 wurden entsprechend aktualisiert und können abgerufen werden.

 

Nachtrag zu Servicetabelle AOP im EBM:
Das gemeldete Fehlen der Daten hat bisher zu keinerlei Reaktion geführt. Nach wie vor können keine aktuellen Daten zur Verfügung gestellt werden.

Die Gebührennummern 5 und 10 (UV-GOÄ) sind in der GOÄ/UV-GOÄ als zum 31.12.2018 gelöscht gekennzeichent worden.

In BIS.200 wurde ein Endedatum in der Tabelle GNR gesetzt.
In BIS.100 wurde im Legendentext (<kurztext> und <langtext>) der Zusatz „(bis 31.12.2018)“ eingefügt. Ein Löschen ist hier zu Zeit nicht sinnvoll, da die Gebührennummern sonst zur Rechnungschreibung nicht mehr zur Verfügung stünden.

Unruhe in die Vorweihnachtszeit bringt eine Veröffentlichung der DGUV bezüglich Änderungen in der UV-GOÄ zum 1.1.2019.

Zuerst zum verwirrenden Teil:

die Legende zu Nr. 4 lautet:
– bis 31.12. „Leistung nach Nummer 1, jedoch an Sonn- und Feiertagen
– ab 1.1. „Leistung nach Nummer 1, jedoch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen
die Legende zu Nr. 5 lautet:
– bis 31.12. „Leistung nach Nummer 1, jedoch an Samstagen ab 12 Uhr
– ab 1.1. „Leistung nach Nummer 1, jedoch an Samstagen ab 12 Uhr

Wie ist das zu verstehen? Ist an Samstagen vor 12 Uhr jetzt die Nr. 4 anzusetzen und nach 12 Uhr die Nr. 5?
Das gleiche gilt für die Nrn. 9 und 10?

Die folgenden Änderungen sind jedoch wieder verständlich:

– ab 1.1. wird die Vergütung des Vordrucks F 1100 von 8,94 auf 11,12 Euro angehoben
– in den Legenden der Nrn. 448, 448a und 449 wird das Wort „zuschlagsberechtigten“ vor dem Wort „ambulanten“ eingefügt
– der Leistungstext der Nr. 2005 wird dahingehend geändert, dass kein Zeitaufwand mehr genannt wird.
– die Leistungslegende der Nr. 4815 wird durch Anmerkungen präzisiert:

„Die histologische Untersuchung eines Materials unter Anwendung eines immunhistochemischen Verfahrens rechtfertigt die 2-fache Abrechnung der Nr. 4815 je Leistungsziel. Die Art der Untersuchung ist anzugeben. Eine mehr als dreimalige Berechenbarkeit bedarf einer diagnosebezogenen Begründung. Ab der 6. Berechnung ist für jede Untersuchung nur noch die einmalige Berechnung der Nr. 4815 der UV-GOÄ anzuwenden. Fur einen immunhistochemischen Nachweis von Ístrogenrezeptoren oder Progesteronrezeptoren ist die Nr. 4815 2-fach abrechenbar.“

– die Leistungslegende der Nr. 4850 wird durch Anmerkungen präzisiert:

„Die zytologische Untersuchung eines Materials unter Anwendung eines zytochemischen Sonderverfahrens (z.B. Eisen, PAS-Reaktion) oder optischer Sonderverfahren (Indifferenz- oder Polarisationsmikroskopie) ist nach Nr. 4815 der UV-GOÄ abrechenbar. Neben der o.g. Leistung sind – außer in besonders zu begründenden Einzelfällen – die Leistungen nach den Nrn. 4815, 4851 oder 4852 bei Untersuchungen an demselben Material nicht berechnungsfõhig. Die zytologische Untersuchung eines Materials unter Anwendung eines immunzytochemischen Verfahrens rechtfertig die Abrechnung der Nr. 4815 + 4852 der UV-GOÄ. Die Art der Untersuchung ist anzugeben. Eine mehr als dreimalige Berechnung bedarf einer diagnosebezogenen Begründung. Ab der 6. Berechnung ist die Berechnung jeder Untersuchung nur mit dem zweimaligen analogen Ansatz der Nr. 4852 vorzunehmen.“

Da die Daten der GOÄ und der UV-GOÄ kein (Listen-)Element <anmerkungen> bzw. keine Tabelle ANMERKUNGEN enthalten, werden folgende Änderungen bis Mittwoch (19.12.) eingearbeitet:

– Legendentexte zu den Nrn. 4, 9, 448, 448a, 449 und 2005
– Bewertung der Nr. 110

Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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