Im Rahmen der TechEd North America präsentierten Robert Wahbe und Jason Zander, beide in ihrer Funktion als Microsoft Corporate Vice President, Neuheiten rund um die Cloud- und Entwicklungsplattformen von Microsoft. Tragende Säule in der nächsten Version von Microsoft Visual Studio wird Application Lifecycle Management (ALM) für die effizientere Anwendungsentwicklung und Anwendungsverwaltung in Unternehmen sein. Zur Virtualisierung von Exchange Server 2010 wurden weitere Hyper-V-Szenarien angekündigt.

Phone-, Cloud-, Web-, Client – Plattformen wachsen zusammen und Unternehmen müssen Anwendungen für eine Vielzahl von Geräten und Einsatzszenarien entwickeln, bereitstellen und ausführen. Für die effiziente, sichere und kostengünstige Entwicklung von Individualanwendungen oder bei Anpassungen von Lösungen wie zum Beispiel SharePoint ist ein transparentes und revisionssicheres Application Lifecycle Management unabdingbar. In seiner Keynote betonte Jason Zander, Corporate Vice President, die Bedeutung von ALM als Bindeglied für den Informationsfluss zwischen den zentralen Ansprechpartnern in der Planung, Entwicklung und Verwaltung von Anwendungen.

Um die Zusammenarbeit zwischen Anwendungsentwicklern und dem IT-Operations Team zu verbessern, präsentiert Microsoft einen Connector, der Microsoft System Center Operations Manager 2007 R2 und Visual Studio Team Foundation Server (TFS) 2010 verbindet. Dem IT-Operations Team ermöglicht der Connector Informationen über die Überwachung der Anwendungsleistung sowie Diagnosedaten, die der System Center Operations Manager sammelt und zur sofortigen Beachtung und Einordnung eines Anwendungsereignisses durch das Engineering Team zu versenden. Ein Community Technology Preview (CTP) des neuen Connectors steht unter folgender Adresse zum Download bereit: https://connect.microsoft.com/OpsMgr/InvitationUse.aspx?ProgramID=7044&InvitationID=OMVS-QVYH-9D3R.

Neben der nahtlosen Integration aller Beteiligten ist eines der Versprechen von Visual Studio, höchste Qualität bei der Softwareentwicklung bezahlbar zu machen. Bereits im März hatte Microsoft in der Branche für einigen Wirbel gesorgt, indem in Visual Studio Ultimate mit MSDN unbegrenzte Virtuelle User für Last- und Performancetests enthalten sind. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: http://blogs.msdn.com/b/vsnewsde/archive/2011/03/08/unbegrenzte-virtuelle-user-und-project-server-integration-mit-sp1-f-252-r-visual-studio-2010.aspx

Zur Virtualisierung von Exchange Server 2010 kündigte Microsoft die Unterstützung weiterer Hyper-V-Szenarien inklusive Unified Messaging an. Damit erfolgt die Kombination der hochverfügbaren Exchange Lösungen und Database Availability Groups (DAGs) mit Hyper-V-basiertem Clustering und Failover-Lösungen. Unternehmen, die eine Virtualisierung von Exchange 2010 planen, erhalten weitere Details unter: http://technet.microsoft.com/de-de/virtualization/.

Ab 1. Juli 2011 sind außerdem neue Lizenzmobilitätsoptionen im Rahmen der Microsoft Volumenlizenzvereinbarungen mit aktiven Software Assurance Benefits verfügbar. Diese neuen Optionen bieten Kunden die Flexibilität zur Einführung und Inbetriebnahme von Application Services als installierte Version oder als Angebot von Hosted Service Providern in der Cloud.

Weiterführende Links:
Weitere Neuigkeiten von der TechEd North America 2011 stehen bereit unter http://www.microsoft.com/presspass/events/teched/
Alle Informationen zu Microsoft Visual Studio finden Sie unter: http://www.microsoft.com/germany/visualstudio

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