KBV und PKV haben sich auf einen Vergütungsvertrag auf der Basis des § 75 Abs. 3a und 3b SGB V geeinigt. Danach sinken die Steigerungsfaktoren im Basistarif der Privaten Krankenversicherung von 1,16 bzw. 1,8 auf 0,9 bzw. 1,2.

  • Leistungen des Abschnitts M (Labor) sowie Leistungen nach Nr. 437 (Labor bei stationärer Intensivbehandlung) dürfen mit dem maximalen Multiplikator 0,9 abgerechnet werden.
  • Leistungen der Abschnitte A (Gebühren in besonderen Fällen), E (Physikalisch-medizinische Leistungen) und O (Strahlendiagnostik, Nuklearmedizin, Magnetresonanztherapie und Strahlentherapie) werden mit dem einfachen Satz vergütet.
  • Für alle übrigen Leistungen gilt: 1,2facher Satz.

Die neuen Faktoren gelten ab 1. April 2010.

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