Berlin, 15. Oktober 2008 – Der Trend, Medizinische Versorgungszentren (MVZ) zu gründen, ist unübersehbar und wird sich aller Voraussicht nach auch künftig fortsetzen. Der NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, hat deshalb ein neues Merkblatt „Der Weg zum MVZ-Arzt“ erstellt, um Ärzten, die mit diesem Gedanken spielen, eine aktuelle Orientierungshilfe an die Hand zu geben.

Darin werden die drei Möglichkeiten, wie ein Arzt in ein MVZ eintreten kann, beleuchtet: MVZ-Gründung durch Vertragsärzte, Praxisverkauf und Anstellung des verkaufenden Arztes bzw. eines Arztes, der bislang nicht als Vertragsarzt zugelassen ist. Das Merkblatt führt auf, welche Punkte für einen Gesellschaftsvertrag beachtet werden müssen, damit das MVZ genehmigt werden kann. Die Vorteile der möglichen unterschiedlichen Rechtsformen für ein MVZ werden ebenso erläutert wie die Bestimmungen eines Praxisübernahme- und dazugehörigen Anstellungsvertrages.

Der Service einschließlich der Musterverträge ist für Mitglieder kostenfrei; Nichtmitglieder erhalten nur das Merkblatt und zahlen 2 Euro. „Der Weg zum MVZ-Arzt“ kann telefonisch oder schriftlich bestellt werden:

NAV-Virchow-Bund
Abteilung Service
Postfach 10 26 61
50466 Köln

Fon: (02 21) 97 30 05-0
Fax: (02 21) 7 39 12 39

E-Mail: info@nav-virchowbund.de

Weiterhin hat der NAV-Virchow-Bund vor dem Hintergrund einer deutlichen Zunahme des Anteils von MVZ in der ambulanten Versorgung kürzlich eine Sektion „MVZ-Ärzte“ eingerichtet. Ziel ist es, den dort angestellten, ambulant tätigen Ärzten eine berufspolitische Plattform zu bieten. Zum Bundesobmann dieser Sektion wurde der stellvertretende Bundesvorsitzende Stephan F. Kraft (42) berufen, welcher über die Bundesgeschäftsstelle Berlin zu erreichen ist.

NAV-Virchow-Bund
Bundesgeschäftsstelle Berlin
Chausseestraße 119b
10115 Berlin

Fon: (030) 28 87 74-0
Fax: (030) 28 87 74-15

NAV-Virchow-Bund im Internet: http://www.nav-virchowbund.de

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