Die Ergebnisse der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 2002 ausgelobten Studie zur „Anwendungsorientierten Brustkrebsforschung“ liegen nun vor und zeigen vor allem eins:

Eine strikte Einhaltung der Leitlinien bei Brustkrebs erhöht die Überlebenschance der Patientinnen signifikant.

Die von der Universitätsfrauenklinik Ulm unter Prof. Dr. Rolf Kreienberg und dem Zentrum für angewandte Informationstechnologien der Universität Bremen unter Prof. Dr. Manfred B. Wischnewsky durchgeführte Teilstudie BRENDA besagt, dass 90% der Patientinnen, bei denen die Behandlung leitlinienkonform durchgeführt wurde, nach 5 Jahren noch lebten. Bei Patientinnen, deren Behandlung in 3 von 5 Teilbereichen von den Vorgaben abwich, waren es hingegen hingegen nur 55%. (Kurzfassung der Ergebnisse).

Warum Ärzte sich so selten an Leitlinien halten soll nun wohl eine Folgestudie klären.

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