Wie nach dem Sonderupdate der KBV-Daten für das 3. Quartal 2020 bereits vermutet, hat die Mehrzahl der regionalen KVen ebenfalls ein Sonderupdate nachgereicht. (01, 03, 20 bis 52 und 78 bis 93)

Die geänderten Tabellen wurden im Regionalarchiv ersetzt. Unter der Rubrik „Änderungen“ finden Sie jedoch auch ein Archiv, welches nur die geänderten Daten der KVen enthält, die nachgeliefert haben. Dort finden sie auch die Änderungsprotokolle für Q3 zu Q3a.

Die KBV hat ein omfängliches Sonderupdate zum 3. Quartal veröffentlicht. Die Archive hierzu finden Sie unter Änderungen. Die Download Links zu den KBV-Daten unter Downloads wurden deaktiviert um Verwirrung zu vermeiden.

Für die Frage, welcher Steuersatz anzuwenden ist, ist ausschließlich der Zeitpunkt der Ausführung der Leistung maßgebend.

  • Nur wenn die Lieferung oder Leistung im Zeitraum 1. Juli bis 31. Dezember 2020 ausgeführt wird, gilt der abgesenkte Steuersatz von 16% (bzw. 5%).
  • Der Tag des Vertragsabschlusses, der Rechnungserteilung oder der Vereinnahmung des Entgelts sind unerheblich.
  • Insofern müssen Rechnungen über nach dem 30. Juni 2020 (und vor dem 1. Januar 2021) zu erbringende Leistungen grundsätzlich mit dem für diesen Zeitraum geltenden Umsatzsteuersatz (16% bzw. 5%) fakturiert werden.
  • Werden dagegen Rechnungen über bis zum 30. Juni 2020 erbrachte Leistungen erst nach diesem Zeitpunkt erteilt, ist noch der bis 30. Juni 2020 gültige Steuersatz (19% bzw. 7%) anzuwenden.
  • Entsprechende Grundsätze sind dann auch bei der vorgesehenen Rückumstellung (Wiederanhebung der Umsatzsteuersätze) zum 1. Januar 2021 zu beachten.

Für die Rechnungstellung Juli 2020 bedeutet das:

  • Es kommt der Steuersatz von 19% zur Anwendung, da die Leistungen sämtlich vor dem 1. 7. erbracht wurden.
  • Für das erste Quartal 2021 wird wie für das vierte Quartal 2020 der abgesenkte Steuersatz von 16% angewendet, da die Leistungs-erbringung im Reduktionszeitraum erfolgt (August bzw November 2020).

Das von der KV Bremen kurz vor Pfingsten veröffentlichte Sondereupdate enthält keine Änderungen, die sich auf die regionalen KV-Daten auswirken.

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandämie hat die Bundesärztekammer zeitlich befristete Abrechungsempfehlungen gegeben. Diese können auf der Internetseite der BÄK eingesehen werden. Hier der Link (öffnet in neuem Fenster).

Abrechnungsempfehlungen sind nicht Bestandteil der GOÄ, sondern nach den Vorschriften des § 6 (2) der GOÄ abgeleitete Positionen aus Leistungen des GOÄ-Katalogs. Die BÄK gibt von Zeit zu Zeit Hinweise, welche Leistungen sich zur Ableitung eignen und wie abrechnungstechnisch zu verfahren sei (z.B. Steigerungsfaktor).

Auf Grund der vertragslichen Unverbindlichkeit sind Abrechnungsempfehlungen nicht im Lieferumfang der BIS-Daten enthalten.

Die Regionaldaten (01 – 98) für das 3. Quartal können abgerufen werden.

Die zeitgleich (am 15. 5. 20) mit den Update für das 3. Quartal nachträglich veröffentlichten Regionaldaten für das 2. Quartal sind obsolet, da sie durch dieses Update abgedeckt sind.
Die betrifft die KVen 20 (Westfalen-Lippe), 38 (Nordrhein), 51 (Rheinland-Pfalz) und 52 (Baden-Württemberg).

 

Die Quartalsdaten der KBV (74) können abgeholt werden. Wie immer sind alle Änderungen in den Differenztabellen dokumentiert.

Die Regionaldaten (01-98) folgen bis Ende der Woche.

Bleiben Sie gesund!

Zum 1. 5. 2020 wurden die Nebenkosten in der GOÄ/UV-GOÄ angepasst:

  • Allgemeine Kosten der GNR 800
  • Krankenhaussachleistungen Kapitel S1

Bei dieser Gelegenheit wurden die GNR 100 und 101 im Grundleistungskatalog der Zuschläge F bis H ergänzt und ein Tippfehler in der Analogziffer A 704 (nur XML-Datei) beseitigt.

Die KBV hat ein Sonderupdate für die3 bundeseinheilichen Ziffern (74) nachgereicht.

Die geänderten Tabellen sind zusammen mit den Protokolldateien als UPDATE-Archiv abrufbar.
Im Quaralsrchiv worden die geänderten Dateien ersetzt.

Mit Sicherheit werden einige Regional-KVen in Kürze ebenfalls Sonderupdates nachliefern.

Die Servicetabelle zum ambulanten Operieren nach §115b SGB V für das Jahr 2020 kann abgerufen werden.

Diesmal nur sehr wenige Änderungen, hauptsächlich textlicher Natur.