Die Steigungsfaktoren der Privaten Studentischen Krankenversicherung waren mal identisch mit denen des Standardtarifs. Waren, denn als im letzten Jahr die Faktoren für den Standardtarif moderat auf 1,16/1,38/1,8 angehoben wurden, blieb das Faktorenset der PSKV bei 1,1/1,3/1,7. Aus diesem Grunde musste für die GOÄ das Faktorenset für die PSKV neu angelegt werden.

Die Daten zum 4. Quartal für die regionalen KVen sind fertig und können abgerufen werden.

Die Tabellen des bundeseinheitlichen EBM (74) für das 4. Quartal 2008 können abgerufen werden - wie üblich, mit Differenztabellen.

Die Regionaldaten folgen in Kürze …

Auch die KV Hessen hat eine Aktualisierung für das 3. Quartal 2008 nachgereicht. Es enthält die ab 1. Juli gültigen Impfziffern. Die betroffenen Tabellen wurden aktualisiert und können abgerufen werden.

In die Servicetabelle OPS-2008 wurden die Änderungen zum 1. Juli und 1. Oktober eingefügt. Ferner wurde in die Tabelle die Änderungsverfolgung aufgenommen.

Obwohl es an der Oberfläche relativ ruhig zu sein scheint, sind in den tieferen Schichten unseres Gesundheitswesens Umwälzungen im Gange, die das Arbeitsfeld des niedergelassenen Arztes vollständig verändern könnten. So erhält jeder Arzt nun eine lebenslange Arzt- und jede Praxis eine Betriebsstättennummer. Dies liefert de facto die Grundlage für völlig neue Organisationsformen ärztlichen Handelns.

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Die KV Niedersachsen hat nach dem Quartalswechsel neue Stammdaten veröffentlicht. Das Update beendet ettliche Leistungen hart (durch Löschung) und führt neue Impfziffern zum 1. Juli ein. Genaueres ersehen Sie aus den Differenztabellen.

Die KV Nordrhein hat sehr zeitnah zum Quartalswechsel neue Stammdaten veröffentlicht. Das Update ist wesentlich umfangreicher und betrifft neben den neuen Impfziffern ab 1. Juli auch zahlreiche Korrekturen und Erweiterungen der in der Vorfassung veroffentlichten Daten. Genaueres können Sie den Differenztabellen entnehmen.

Die Ergebnisse der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 2002 ausgelobten Studie zur “Anwendungsorientierten Brustkrebsforschung” liegen nun vor und zeigen vor allem eins:

Eine strikte Einhaltung der Leitlinien bei Brustkrebs erhöht die Überlebenschance der Patientinnen signifikant.

Die von der Universitätsfrauenklinik Ulm unter Prof. Dr. Rolf Kreienberg und dem Zentrum für angewandte Informationstechnologien der Universität Bremen unter Prof. Dr. Manfred B. Wischnewsky durchgeführte Teilstudie BRENDA besagt, dass 90% der Patientinnen, bei denen die Behandlung leitlinienkonform durchgeführt wurde, nach 5 Jahren noch lebten. Bei Patientinnen, deren Behandlung in 3 von 5 Teilbereichen von den Vorgaben abwich, waren es hingegen hingegen nur 55%. (Kurzfassung der Ergebnisse).

Warum Ärzte sich so selten an Leitlinien halten soll nun wohl eine Folgestudie klären.

… nennt Malte Welding, den ich sehr schätze, seinen Beitrag auf Spreeblick, den ich sehr lesenswert finde.

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